Guten Schlaf fördern – Teil 4 von 4
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Guten Schlaf fördern – Teil 4 von 4

1920 1080 Eva Wosko-Conrads

Guten Schlaf fördern – Teil 4 von 4

1. Entspannungsverhalten

Durch die Gegebenheiten der modernen Gesellschaft klagen viele Menschen über zu viel Stress im Alltag. Dieser hat schädliche Auswirkungen auf unser Wohlbefinden und führt häufig auch zu einem schlechten Schlaf, der wiederum Stress verursacht. Bestimmt kennst du das auch. Hinzu kommt, dass „schlechte Schläfer“ häufig schon unruhig ins Bett gehen und den Schlaf herbeizwingen wollen. Dies bewirkt zumeist das Gegenteil.

Entspannungstechniken können deinen Schlaf verbessern
Um den Teufelskreis von Schlafstörungen zu durchbrechen, gibt es viele entspannungsfördernde Möglichkeiten. Hilfreich ist oft eine Kombination aus körperlicher und gedanklicher Entspannung. Körperliche Entspannungstechniken können beispielsweise die progressive Muskelentspannung, autogenes Training, Yoga oder Atemübungen sein. Finde selber heraus, was gut zu dir passt und auf dich erholsam wirkt.

Tipp: Wenn du mit einer der Techniken beginnst, solltest du diese zuerst über einige Zeit hinweg tagsüber durchführen. Erst später sollten diese Methoden bei Ein- oder Durchschlafproblemen im Bett angewandt
werden.

Deine negativen Gedanken solltest du nicht mit ins Bett nehmen
Ebenfalls beim Ein- und Durchschlafen helfen kann gedankliche Entspannung. Hierzu gehören z.B. Ruhebilder oder Traumreisen. Das Denken an Situationen, in denen wir uns wohlfühlen, führt zu positiven Gedanken und steigert unser allgemeines Wohlbefinden.

Tipp: Wenn es dir schwerfällt, dich in eine angenehme Situation hineinzudenken, mache dir Notizen zu der Situation: Wo bist du? Wie sieht das Umfeld aus? Was riechst, siehst, hörst, schmeckst und fühlst du? Welche Jahreszeit ist es? Wie ist das Wetter? Häufig führt auch das „Grübeln“ im Bett zum Herumwälzen und zu Einschlafproblemen. Hier kann es helfen, die Tagesereignisse vor dem Zubettgehen aufzuschreiben (wie eine Art Tagebuch).

Tipp: Notiere dir auch die Dinge, die du dir für den nächsten Tag vorgenommen hast. Dies solltest du jedoch auf keinen Fall in deinem Schlafzimmer tun. Dieses Ritual kann dabei helfen, dich von den Gedanken frei zu machen. Wenn du dich doch im Bett beim Grübeln ertappst, sage dir selber in Gedanken „Stopp“ und versuche dir zum Beispiel das Ruhe-Bild vor Augen zu führen.

2. Verhalten beim Aufwachen in der Nacht

Zu guter Letzt möchte ich dir noch einige Ratschläge mit auf den Weg geben, wie du dich am besten verhältst, falls du nachts aufwachen solltest.

  • Wenn du wirklich nicht mehr einschlafen kannst, solltest du ruhig aufstehen und einer ruhigen Betätigung, z.B. leisem Musikhören oder Lesen, nachgehen.
  • Auf keinen Fall solltest du dann etwas essen, da sich der Körper daran gewöhnt. Die Folge: Du wachst nachts häufiger auf, weil dein Körper nach Nahrung verlangt.
  • Zudem solltest du es vermeiden, auf die Uhr zu schauen. Die Erkenntnis der Uhrzeit kann Anspannung und Unbehagen auslösen, was für das Schlafen hinderlich ist.
  • Stelle dir deinen Wecker am besten so auf, dass du die Uhrzeit vom Bett aus nicht erkennen kannst.
  • Achte darauf, kein helles Licht anzumachen, da Helligkeit ein Wachmacher ist und unsere innere Uhr beeinflussen kann.
mm

Eva Wosko-Conrads

Eva Wosko-Conrads, ehemalige Hochleistungssportlerin in der rhythmischen Sportgymnastik, 6-fache deutsche Meisterin und Fachautorin im Bereich des betrieblichen Gesundheitsmanagements, hat die Themen Gesundheit und Motivation zu ihrer Leidenschaft gemacht. Als berufstätige zweifache Mutter weiß sie genau, wo die Herausforderungen im Alltag liegen. Mit ihrer Erfahrung gibt sie dir leicht verständliche Tipps und Tricks, um auch deinen Alltag jeden Tag aufs Neue zu meistern. Eva möchte Menschen emotional berühren und sie dazu anspornen, Erfolgsdenken und das Bewusstsein für die eigene Gesundheit als Lebenseinstellung zu verinnerlichen. Evas Motto: „Die Energie steckt in dir!“

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Eva Wosko-Conrads, ehemalige Hochleistungssportlerin in der rhythmischen Sportgymnastik, 6-fache deutsche Meisterin und Fachautorin im Bereich des betrieblichen Gesundheitsmanagements, hat die Themen Gesundheit und Motivation zu ihrer Leidenschaft gemacht. Als berufstätige zweifache Mutter weiß sie genau, wo die Herausforderungen im Alltag liegen. Mit ihrer Erfahrung gibt sie dir leicht verständliche Tipps und Tricks, um auch deinen Alltag jeden Tag aufs Neue zu meistern. Eva möchte Menschen emotional berühren und sie dazu anspornen, Erfolgsdenken und das Bewusstsein für die eigene Gesundheit als Lebenseinstellung zu verinnerlichen. Evas Motto: „Die Energie steckt in dir!“

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