Guten Schlaf fördern – Teil 1 von 4
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Guten Schlaf fördern – Teil 1 von 4

Guten Schlaf fördern – Teil 1 von 4

1920 1080 Eva Wosko-Conrads

Guten Schlaf fördern – Teil 1 von 4

Es heißt, dass sich guter Schlaf sowohl auf unsere Konzentrations- und Leistungsfähigkeit als auch auf unsere physische und psychische Gesundheit positiv auswirkt. Jeder weiß, wie „gerädert“ man sich fühlt, wenn man schlecht geschlafen hat.

Besser schlafen durch die richtige Schlafhygiene

Um die Schlafqualität zu verbessern, ist es hilfreich, einige Regeln der „Schlafhygiene“ zu beachten. Unter Schlafhygiene fallen alle Verhaltensweisen, die einen erholsamen Schlaf fördern, unter anderem die Gestaltung des Tagesablaufs und der Schlafumgebung, aber auch Verhaltensempfehlungen, falls du während der Nacht aufwachst. In den folgenden Beiträgen (1 bis 4) verrate ich dir, was du tun kannst, um erholt zu schlafen. Bitte beachte aber, dass sich deine Schlafqualität nicht von heute auf morgen verbessern lässt. Neben der Bereitschaft, einige Verhaltensweisen zu überdenken und zu verändern, brauchst du auch etwas Geduld. Aber der Einsatz kann sich lohnen!

1. Licht

Achte darauf, dass es in deinem Schlafzimmer dunkel ist. Dein Schlaf-Wach-Rhythmus hängt eng mit deiner biologischen Uhr zusammen, die sich wiederum nach den Tageszeiten richtet und somit auf Lichteinflüsse reagiert. Auch wenn du nachts wach wirst, schalte wenn möglich das Licht nicht an, da es wie ein „Wachmacher“ wirkt. Andersherum kann dir das Licht morgens, wenn dein Wecker klingelt, helfen, schneller wach zu werden und besser in den Tag zu starten.

Auch kleine Lichtquellen stören deinen Schlaf

Schon schwache Lichtquellen, wie z.B. der Fernseher oder der PC-Bildschirm, nehmen Einfluss auf die Ausschüttung des Hormons Melatonin. Dieses ist für die Steuerung des Schlaf-Wach-Rhythmus unseres Körpers verantwortlich. Bei Dunkelheit wird das Hormon ausgeschüttet und wir werden müde. Bei vermehrter Helligkeit wird weniger bzw. kein Melatonin mehr ins Blut abgegeben, was uns wach werden lässt. Aus diesem Grund ist es empfehlenswert, nicht mehr bis spät abends fernzusehen oder am PC bzw. Laptop zu arbeiten.

2. Temperatur

Auch die Raumtemperatur hat Einfluss auf deinen Schlaf. Am besten stellst du die Temperatur so ein, dass du unter der Bettdecke weder frierst noch schwitzt. Empfohlen wird ein eher kühles Schlafzimmer mit einer Temperatur von ca. 17 Grad. Ebenfalls kann es hilfreich sein, ein Fenster auf „Kipp“ zu öffnen, damit du auch über Nacht mit genügend Frischluft versorgt wirst. Die zum Schlafen ideale Raumfeuchtigkeit liegt bei ungefähr 50 Prozent.

3. Geräusche

Sorge, soweit wie möglich, für eine ruhige Umgebung, sodass du nicht unnötig beim Ein- und Durchschlafen gestört wirst. Falls sich Geräusche nicht vermeiden lassen, benutze Ohrstöpsel. Auch Rollläden oder dicke Vorhänge können dabei helfen, den Umgebungslärm in deinem Schlafzimmer zu minimieren. Falls du nachts aufwachst und merkst, dass du nicht mehr einschlafen kannst, stehe lieber auf und beschäftige dich mit etwas Entspannendem, z.B. leisem Musikhören.

4. Bett

Dein Bett sollte eine ausreichende Liegefläche bieten. Als Richtwerte gelten mindestens 90 Zentimeter Breite und eine Länge, die 15-20 Zentimeter länger ist als der eigene Körper. Wichtig ist, dass du dich in deinem Nachtlager wohlfühlst. Auch ein regelmäßiges Auslüften von Bettwäsche und Matratze ist empfehlenswert, da so die aufgenommene Feuchtigkeit wieder entweichen kann. Dafür kannst du morgens die Bettwäsche z.B. über einen Stuhl legen und das Fenster für ca. 10 Minuten öffnen. Die Bettwäsche sollte man etwa alle 2-3 Wochen wechseln. Zudem sollte das Bett vornehmlich dem Schlafen vorbehalten sein. Verlagere Fernsehen, Lesen etc. besser an einen anderen Ort.

Hier geht es weiter zu Teil 2.

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Eva Wosko-Conrads

Eva Wosko-Conrads, ehemalige Hochleistungssportlerin in der rhythmischen Sportgymnastik, 6-fache deutsche Meisterin und Fachautorin im Bereich des betrieblichen Gesundheitsmanagements, hat die Themen Gesundheit und Motivation zu ihrer Leidenschaft gemacht. Als berufstätige zweifache Mutter weiß sie genau, wo die Herausforderungen im Alltag liegen. Mit ihrer Erfahrung gibt sie dir leicht verständliche Tipps und Tricks, um auch deinen Alltag jeden Tag aufs Neue zu meistern. Eva möchte Menschen emotional berühren und sie dazu anspornen, Erfolgsdenken und das Bewusstsein für die eigene Gesundheit als Lebenseinstellung zu verinnerlichen. Evas Motto: „Die Energie steckt in dir!“

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Eva Wosko-Conrads, ehemalige Hochleistungssportlerin in der rhythmischen Sportgymnastik, 6-fache deutsche Meisterin und Fachautorin im Bereich des betrieblichen Gesundheitsmanagements, hat die Themen Gesundheit und Motivation zu ihrer Leidenschaft gemacht. Als berufstätige zweifache Mutter weiß sie genau, wo die Herausforderungen im Alltag liegen. Mit ihrer Erfahrung gibt sie dir leicht verständliche Tipps und Tricks, um auch deinen Alltag jeden Tag aufs Neue zu meistern. Eva möchte Menschen emotional berühren und sie dazu anspornen, Erfolgsdenken und das Bewusstsein für die eigene Gesundheit als Lebenseinstellung zu verinnerlichen. Evas Motto: „Die Energie steckt in dir!“

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