Abhaken! Warum Multitasking keine gute Idee ist
Abhaken! Warum Multitasking keine gute Idee ist
Abhaken! Warum Multitasking keine gute Idee ist

Abhaken! Warum Multitasking keine gute Idee ist

1920 1080 Frank Ritter

Abhaken! Warum Multitasking keine gute Idee ist

Es klingt verlockend: Mehrere Dinge gleichzeitig abarbeiten und dadurch schneller alle Aufgaben geschafft haben. Angeblich sollen vor allem Frauen gut im sogenannten Multitasking sein, dem Erledigen von mehreren (lateinisch: multi) Aufgaben (englisch: tasks) zur selben Zeit. Tatsächlich sieht die Realität anders aus: Multitasking erleichtert nichts, es macht viele Dinge komplizierter. Fünf Gründe, warum du Multitasking abhaken solltest.

1. Das Gehirn ist gar nicht multitaskingfähig

Rein körperlich ist Multitasking gar nicht möglich, wie Studien belegen. Das menschliche Gehirn ist nicht in der Lage, mehrere Tätigkeiten gleichzeitig zu steuern. Stattdessen springt es von einer Aufgabe zur nächsten und wieder zurück. Wer glaubt, Multitasking zu betreiben, wendet sich in Wahrheit einer Sache und im nächsten Moment einer anderen zu. So können maximal zwei Tasks im Wechsel ausgeführt werden.

2. Die Konzentrationsfähigkeit sinkt

Eigentlich ist das Arbeitsgedächtnis in der Lage, andere Sinneseindrücke auszublenden, wenn wir uns auf etwas konzentrieren. Sobald jedoch zwei komplexe Aufgaben anstehen, wechselt das Gehirn blitzschnell hin und her. Die Konzentration leidet.

3. Wir unterbrechen uns ständig selbst

Durch das sprunghafte Abarbeiten, die mangelnde Konzentration aufs Wesentliche, kommt es immer wieder zu Unterbrechungen. Die Ressourcen, die das Gehirn eigentlich zur Verfügung stellt, können nicht vollständig genutzt werden. In Folge sinkt die Leistung unter das eigentliche Niveau.

4. Stress, Stress und noch mehr Stress

Für das Gehirn ist es anstrengend, über längere Zeit zwischen verschiedenen Reizen hin und her zu springen. Auch wenn man sich beim Multitasking anfangs noch wie berauscht fühlt, schlägt die Dauerbelastung irgendwann ins Negative um. Achtsamkeit kann dir helfen, die mentale Überforderung zu stoppen. Wie du deine Achtsamkeit trainieren und gedanklich wieder zur Ruhe zu kommen kannst, erfährst du hier.

5. Wir sind weniger kreativ

Selbst Kreativität erfordert Konzentration und Leistungsfähigkeit. In einem Wust von Aufgaben verliert das Gehirn schnell den roten Faden und kann Gedanken, Ideen und Lösungen gar nicht zu Ende denken.

Fazit: Wer sich nur auf eine Sache konzentriert, kann diese nicht nur schneller und besser zu Ende bringen, er vermeidet auch Stress. Statt beim Multitasking wertvolle Energie zu verschwenden, kannst du schon durch kleine, alltägliche Veränderungen mehr Kraft tanken.

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Frank Ritter

Einfach wohlfühlen ist für den Mentalcoach Frank Ritter ein Zusammenspiel verschiedener Faktoren. Jeder einzelne dieser Faktoren muss im Einklang sein, damit wir uns wohlfühlen. Ist er das nicht, benötigen wir in diesem Lebensbereich eine Veränderung. Frank ist unser Experte für nachhaltige Veränderungsarbeit, psychische Gesundheit und Mentaltechniken. Franks Motto: „Du hast nur eine Gesundheit. Nutze deine Chance.“

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